Paarcoaching

Paarbeziehungen sind so individuell wie wir Menschen. Es gibt kein Richtig oder Falsch, kein Geheimrezept – wichtig ist das Wohlgefühl innerhalb des Lebens, das zwei Menschen miteinander teilen. Und: Erst durch Beziehungen werden wir zu uns selbst.

Häufig existieren Spannungsfelder zwischen (ver)bindenden und autonomen Bedürfnissen. Manchmal ist der scheinbare Lösungsweg die mentale Distanzierung und vielleicht kommt es nur noch selten oder gar nicht mehr zu physischer Nähe. Oder es ereignen sich immer häufiger Auseinandersetzungen, in denen zunehmend Hemmschwellen überschritten werden: Entwertungen und Kränkungen erschweren eine Wiederannäherung. Häufig benötigt es dann Begleitung und einen sicheren Kommunikationsrahmen, um den konstruktiven Diskurs wieder aufnehmen zu können.

Paare sprechen im gebotenen sicheren Rahmen auch über die intimen und paarindividuellen Themen von Begehren und Begehrtwerden und darüber wie Lust und Sexualität gelebt werden wollen und können.

Erwiesen ist: Je intensiver die Partnerschaft und je abwechslungsreicher, desto mehr wird Dopamin ausgeschüttet. Das ist unser Glückshormon, welches auch zu Beginn einer Liebesbeziehung ordentlich feuert. Wissenschaftlich belegt ist zudem, dass Oxytocin unsere Fähigkeit stärkt, aufeinander zuzugehen. Dieses Hormon ist uns nicht nur nützlich, um uns mit unserer Partnerin verbunden zu fühlen und lustvoller zu sein, es „entstresst“ uns nebenbei auch. Interessant: Gemeinsame Erlebnisse sorgen dafür, dass die Wirkung von Oxytocin und Dopamin erhalten bleibt.

Im „Doppel“-Setting mit meiner Partnerin CLAUDIA SELLNER können Sie sich Alltagskonflikten ebenso wie schweren Krisenthemen widmen –– in vertraulicher Atmosphäre. Beschreiben Sie, gelenkt durch unsere Fragen und Interventionen, Ihre persönlichen Vorstellungen, Grenzen und Wünsche zur Gestaltung Ihres Paarlebens. Wir geben Ihnen den Raum für intensiven Kontakt, Austausch und Weiterentwicklung. Gelegentlich regen und leiten wir in der Sitzung an, miteinander über Skulptur oder Aufstellung zu kommunizieren: Das Verlassen der verbalen Ebene ermöglicht manchmal neue Impulse von Annäherung oder schafft Klarheit über eigene Bedürfnisse.